Hallo zusammen,
kurz vorweg, worum es geht: Wir suchen 200 Menschen, die MOTHERLAND mit 50 € im Monat tragen. Drei sind dabei. Bis Ende 2027 wollen wir die 200 voll haben. Das ergibt 10.000 € im Monat, planbar und frei einsetzbar.
Wer jetzt denkt, das klingt nach dem üblichen Spendenaufruf, dem schulde ich eine Erklärung, warum es das nicht ist.
Das Problem ist kein Mangel an Fleiß. Es ist ein kaputtes System.
In Kenia gehen rund 37 % einer Ernte verloren, bevor sie einen Markt erreicht. Die Bohnen verrotten in feuchten Lagern, weil es keine trockenen gibt. Sie werden kurz nach der Ernte zu Schleuderpreisen verkauft, weil es keine festen Abnehmer gibt. Und die Böden geben nach Jahren mit Kunstdünger jedes Jahr weniger her.
Mehr Geld ins alte System zu schütten, löst davon nichts. Also bauen wir die fehlenden Teile selbst, gemeinsam mit über 2.000 Bäuerinnen und Bauern in Siaya County:
Abnahme vor der Aussaat. Wir sagen KSh 125 pro Kilo Bohnen zu, bevor gepflanzt wird. Der übliche Marktpreis liegt bei 75.
Saatgut als Darlehen. Nach der Ernte fließt es in eine gemeinschaftliche Saatgutbank zurück. 2025 lag die Rückflussquote bei 72,1 %.
Boden als Kapital. Kompost statt Kunstdünger. Nach einem Jahr hält der Boden mehr Wasser und trägt mehr.
Lager, Transport, Know-how bei der Ernte. Damit das, was wächst, auch verkauft wird.
Das Ergebnis lässt sich messen. 83,7 % der Befragten berichten von höherem Einkommen. Liz Akinyi, eine unserer Lead Farmerinnen, hat ihren Ertrag von 30 auf über 100 Kilo pro Acre gesteigert und zahlt das Schulgeld ihrer acht Kinder heute ohne Kredit. Sie sagt, sie überlebe nicht mehr nur, sie baue etwas auf. Das ist für mich der Unterschied zwischen Hilfe und einem funktionierenden System.
Wofür wir den Circle brauchen
Für Projekte bekommen wir Förderung. Für die Menschen, die diese Projekte jeden Tag umsetzen, fast nie. Kaum ein Förderprogramm bezahlt das Team, das morgens zu den Feldern fährt, Lager kontrolliert und Käufer an den Tisch holt. Ohne diese Leute funktioniert aber nichts.
Deshalb der Circle. Monatliche Beiträge sind die einzige Finanzierung, mit der ich langfristig Stellen besetzen kann.
Dabei gilt eine klare Regel: In Deutschland bleiben wir schlank, mit einer Geschäftsführung und der Organisation, die es braucht. Jede neue Stelle entsteht in Kenia. Auch die, die unsere deutsche Organisation zum Wachsen braucht.
Was du dafür bekommst
Kein Dankesbrief mit Foto. Sondern Einblick und Mitsprache:
Einmal im Monat ein Call mit unserem Team aus Siaya. Du fragst, wir antworten.
Alle drei Monate ein Bericht mit echten Zahlen, einschließlich dessen, was nicht funktioniert hat.
Einmal im Jahr stimmt der Circle ab, welches zusätzliche Gemeinschaftsprojekt wir in Siaya starten.
Ein kleines Netzwerk von Menschen, die dasselbe wollen wie du.
Wer möchte, fährt auf eigene Kosten mit nach Kenia und schaut sich vor Ort an, was entstanden ist.
Was es dich tatsächlich kostet
50 € im Monat. Wir sind als gemeinnützig anerkannt, die Spende ist in Deutschland steuerlich absetzbar. Bei einem Grenzsteuersatz von 42 % liegen deine tatsächlichen Kosten bei rund 29 € im Monat. Du kannst jederzeit pausieren oder beenden.
So bist du dabei
Auf 200 for MOTHERLAND den Monatsbeitrag wählen. Die Zahlung läuft sicher über Bcause.
Die Spendenquittung kommt automatisch.
E-Mail hinterlassen, ich melde mich persönlich und lade dich zum nächsten Call ein.
Das dauert zwei Minuten.
Für Unternehmen
Wenn du ein Unternehmen führst und dir vorstellen kannst, dass es Teil des Circles wird, sprich mich direkt an: diana@motherland.earth. Dafür finden wir eine eigene Form.
Drei Wurzeln sind gesetzt. Die vierte ist offen.
We are the soil we eat.
Diana Beata Krüger
Mitgründerin und Geschäftsführerin, MOTHERLAND


